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Michel Leslie


Musik und Kunst in Tissano


6.Mai bis 13.Mai 2012




Der in Australien geborene Pianist Michael Leslie gilt unter Klavierkennern als Geheimtipp.

Besonders mit seinen radikalen Interpretationen von Werken Ludwig van Beethovens wie der Hammerklavier-sonate oder den Diabelli-Variationen hat Leslie Aufsehen erregt. Sein Spiel ist ungeheuer detailtreu, doch gleichzeitig spontan und extrem dynamisch. Als leidenschaftlicher Musikvermittler versteht es Michael Leslie auch, fesselnd über seine Klavierkunst zu reden. Ihn am Klavier zu erleben, ist für anspruchsvolle Musikfreunde von großer Faszination.

Die Süddeutschen Zeitung schrieb in einer enthusiastischen Kritik:
„Es gibt sie also doch, die bedeutenden Pianisten, die der Markt irgendwann schlicht übersehen hat… Wenn so einer auf die Idee kommt, in einem einzigen Klavierabend eine der drei letzten Haydn-Sonaten, die letzte Schubert-Sonate und hintendrauf noch Beethovens Diabelli-Variationen zu spielen, dann muss er wahnsinnig sein. Oder wahnsinnig gut.“

Klaus Zimmermanns ermöglicht den Gästen der Villa dieses Jahr einen besonderen Höhepunkt mit einer Kombination aus geruhsamen Ausflügen zur Kunst, geführt durch seinen besonderen Kunstverstand und Klavierabenden mit Einführungen in Werke und Interpretationen durch Michael Leslie.

An fünf Tagen wird er Sonaten

  • von Haydn (Es-Dur H.XVI, 52),
  • Mozart (a-moll, KV 310, D-dur, KV 576),
  • Beethoven (op. 31,3, die drei letzten Sonaten op. 109-111) und Schubert (A-dur D. 959)
mit Klavierbeispielen erläutern,

daneben auch Aufnahmen anderer Pianisten kommentieren und zuletzt die Werke als Ganzes aufführen. Ziel ist es Zeit und Ruhe zu finden, sich auf wenige, aber bedeutende Werke der Klaviermusik ausführlich und intensiv einzulassen und so dem Ohr die Möglichkeit zu geben, sich zu schulen, und sich ganz dem Erleben der Musik zu widmen. Dies ist im Rahmen einer Ferienwoche in schöner Umgebung wohl leichter möglich als im Alltag oder in großen Konzertsälen.

Feierlichen Abschluss der Woche bildet das Schlusskonzert, in dem die besprochenen Werke zusammenhängend zur Aufführung gelangen, dies alles im gemütlichen Saal der Villa im Ersten Stock und im kleinen Rahmen der Gäste des Hauses.

Die Ausfüge am Vormittag führen nach Duino, Aquileia, Grado, und Udine. Dabei werden immer wieder interessante Verbindungen zwischen der Musik und der Kunst gefunden werden.

Im Doppelzimmer 1240, Einzelzimmerzuschlag 140 Euro





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